Tipps + Tricks - Drucker

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen einige Tipps und Tricks für das optimale Bedrucken von Trauerpapieren zur Verfügung. Wir hoffen, Ihnen hiermit die eine oder andere Hilfestellung bieten zu können. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen (speziell Ihre Erfahrung bei bestimmten Druckermodellen) entgegen, damit dieser Service Ihnen und Ihren Kollegen stets aktuell Nutzen bietet.


- Kleiner Ratgeber beim Druckerkauf

- Optimale Deckung und Haftung des Toners

- Bedrucken von Doppeltlangkarten (geöffneten Briefen)

- Sterbebilder bleiben im Drucker liegen

- Blasenbildung bei Sterbebilder


Kleiner Ratgeber beim Druckerkauf

Laserdrucker werden beim Trauerdruck durch die hohe Grammatur (bis ca. 200 g/m²) der verwendeten Papiere größeren Belastungen ausgesetzt als beim normalen Schriftverkehr. Eine Herstellerfreigabe bis mindestens 200 g/m² Papiergewicht ist deshalb dringend zu empfehlen, da ansonsten die Freude am neuen Gerät durch vorzeitigen Verschleiß schnell beendet sein kann. Ferner sollte der Drucker einen möglichst geraden Papierdurchlauf ermöglichen, damit die hochwertigen Trauerpapiere entsprechend wenig gebogen werden. Eine einstellbare Fixierungstemperatur bietet dem Anwender den wichtigen Vorteil, die Einbrenntemperatur des Toners auf das entsprechende Papier einzustellen. So benötigen z.B. Danksagungskarten (Karton) eine hohe Einbrenntiefe während gestrichene (glänzende) Sterbebilder bei zu hoher Hitze Blasen werfen können. Wichtiger Aspekt beim Druckerkauf ist auch der entsprechende Service bei Reparaturen. Wir empfehlen beim Kauf eines Druckers direkt eine Garantieverlängerung abzuschliessen, so dass im Schadensfall keine zusätzlichen Kosten für evtl. notwendiges Fachpersonal entstehen können.

Beste Erfahrungen bei Schwarz/Weiß-Laserdruckern haben unsere Kunden mit dem Modell 3015 des Herstellers HP gemacht.

Der von uns aktuell favorisierte Farblaserdrucker, Ricoh SP C430DN bzw. SP C440 DN, liegt zwar mit knapp 1000 € in der Anschaffung für einen A4-Laserdrucker relativ hoch, glänzt dafür aber mit sensationell niedrigen Unterhaltungskosten (ca. 4 Cent pro Farbseite). Vor allem aber gibt der Hersteller bei diesem sehr robusten Drucker Kartonqualitäten bis zu 256 g/m² frei und tatsächlich gehören auch in der Praxis die lästigen Papierstaus beim Trauerdruck nun endlich der Vergangenheit an. Selbst dicke Papiere werden unproblematisch - auch in großen Mengen - aus der Schublade gezogen. Ferner ist die Bildqualität im Farb- und Graustufenbereich für diese Preisklasse sehr gut und vor allem auch sehr konstant. Zudem gibt es auch bei glatten Papieren keinen unschönen Graufilm und die von anderen Geräten gewohnte Streifenbildung gehört mit diesem Modell ebenfalls der Vergangenheit an.

Tintenstrahldruckern sind in der Regel nicht wasserfest. Die Druckgeschwindigkeit ist bei den meisten Modellen zu gering um größere Aufträge termingerecht abzuwickeln. Gute Druckergebnisse werden nur auf teuerem und für den Trauerdruck nicht geeigneten Spezialpapier erzielt. Zusätzlich machen hohe Unterhaltungskosten (durch die Verwendung relativ kleiner Tintenpatronen) den Einsatz dieser Technik bei hohen Druckvolumen aus unserer Sicht uninteressant.

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Optimale Deckung und Haftung des Toners

Je nach Papierbeschaffenheit (Papiergewicht und Oberfläche) können bei einigen Trauerpapieren kleine helle bzw. weiße Flecken im Schriftbild erscheinen. Der Toner deckt an diesen Stellen also nicht ab. Um hier Abhilfe zu schaffen, stellen viele Anwender fälschlicherweise die Deckung des Toners auf die dunkelste Stufe. Leider wird durch diese Einstellung das Problem der Deckung nicht gelöst sondern nur der Tonerverbrauch, die Verschmutzung des Druckers und der Abrieb (Abfärbung des Toners) auf dem Papier verstärkt. Um eine optimale Deckung mit wenig Abrieb zu erreichen ist es nach unseren Erfahrungen nötig, die Deckung des Toners auf NORMAL (HELL) zu belassen und nur die Papiersorte am Drucker und damit die Temperatur der Fixierstation zu verändern.

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Bedrucken von Doppeltlangkarten (geöffneten Briefen)

Doppeltlangkarten (und auch geöffnete Briefe) sind in der Regel länger als DIN A4. Da die Drucker für den normalen Schriftverkehr/Trauerdruck auf Seitengröße DIN A4 eingestellt sind und zum größten Teil nicht automatisch umschalten, erfolgt entweder der Ausdruck nicht über das komplette Papier oder das Papier wird im Drucker nicht entsprechend genug weiter transportiert und verursacht somit einen Papierstau.

Um o.g. Überformate problemlos bedrucken zu können, ist es erforderlich, sowohl den Druckertreiber im Rechner (über Drucken und Eigenschaften - Papiergröße) als auch den Drucker selbst auf das originale Papierformat oder alternativ auf LEGAL zu stellen.

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Sterbebilder bleiben im Drucker liegen

Sollte direkt das erste Sterbebild im Druckwerk liegen bleiben und nicht ausgeworfen werden, so liegen die Transportwalzen des Druckwerkes zu weit auseinander, so dass die relativ kleinen Sterbebilder nicht weiter transportiert werden können. Abhilfe schaffen hier nur Mehrfachnutzen bzw. Sterbebilder mit speziellen Laser-Hilfsrand. Fast alle neueren Laserdrucker können erst Papiergrößen ab ca. 12-14,8 cm Länge verarbeiten, so dass Einfachbilder-Einzelnutzen (7 x 11 cm) nicht verarbeitet werden können.

Speziell beim Lexmark Optra R/L/R+/Rt+ kommt es häufig vor, dass die ersten drei Sterbebilder einwandfrei gezogen werden und dann erst ein Papierstau erfolgt. Ursache hierfür ist der zu schnelle Einzug aus der Universalzufuhr. Sollte das Problem auch bei 1200 dpi Auflösung (Geschwindigkeit ist dann geringer) immer noch auftreten, können wir die Universalzufuhr Ihres Druckers für einen optimalen Einzug entsprechend modifizieren.

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Blasenbildung bei Sterbebildern

Gestrichene (glänzende) Sterbebilder können beim Bedrucken mit dem Laserdruck (speziell bei S/W Druckern) aufgrund der hohen Temperatur der Fixierstation Blasen an der Oberfläche werfen. Abhilfe schafft hier die Reduzierung der Einbrenntemperatur über die Veränderung der Papiersorte im Druckermenü.

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