Tipps + Tricks - Papier

Diese Seiten bieten Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Papier-Voraussetzungen für ein optimales Trauerdruckergebnis.


- Oberflächenbeschaffenheit

- Trockene Lagerung

- Grammatur

- Färbung


Oberflächenbeschaffenheit

Optimale Bedruckbarkeit des Papiers und eine hohe Abriebsfestigkeit des Druckbildes sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein Trauerpapier beim Bedrucken mit dem Laserdrucker. Deshalb ist es wichtig von geprägten Oberflächen (z.B. Leinen- oder Hammerschlagstrukturen) Abstand zu nehmen, da bei diesen Papieren keine optimale Haftung des Toners möglich ist.

Aber auch auf dem ersten Blick glatte Papiere können durch kleinere Unebenheiten auf der Oberflächen Probleme erzeugen. Bei diesen Papieren kann zwar der Toner deckend aufgetragen werden, bei Reibungen bzw. Druck auf dem Papier (z.B. verursacht durch die automatischen Sortiermaschinen der Post) färbt der Toner dann auf der gegenüberliegenden Papierseite ab. Dieses sehr unschöne Spiegelbild kann die beste Gestaltung zu Nichte machen und zur Unzufriedenheit des Kunden führen.

Deswegen liefern wir Trauerpapiere mit glatten Oberflächen, bei denen ein Abrieb nicht vorkommen kann.

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Trockene Lagerung

Beim Laserdruck (speziell bei S/W-Druckern) wird das zu bedruckende Papier über einen sehr kurzen Zeitraum auf bis zu 210 Grad Celsius erhitzt, so dass innerhalb kürzester Zeit die Feuchtigkeit im Papier verdampft.

Deshalb ist es bei diesem Druckverfahren sehr wichtig, die relative Feuchte des Papieres unten zu halten, da das Trauerpapier ansonsten beim Druckvorgang Wellen bzw. gestrichene Sterbebilder sogar Blasen werfen können.

Das Papier wird bei uns in klimatisierten Räumen gelagert und wird mit einer optimalen Feuchtigkeit an Sie versand. Wir empfehlen Ihnen, das Papier in trockenen Räumen bei Zimmertemperatur zwischen zu lagern (keine Kellerräume, Dachböden !!!), damit das Papier keine Feuchtigkeit aus der Umgebung (Luftfeuchtigkeit) ziehen kann. So erzielen Sie ein optimales Druckergebnis.

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Grammatur

Die Grammatur eines Papiers spielt eine wichtige Rolle für die subjektive Wertwahrnehmung. Da im Trauerbereich seit Jahrzehnten Papiere mit hoher Grammatur verwendet werden, kann ein leichtes und weniger steifes Papier schnell pietätlos wirken.

Wir liefern deshalb keine Trauerkarten unter 200 g/m² und keine Trauerbriefe unter 90 g/m² aus und empfehlen dringend, nicht die Papiere an die Möglichkeiten eines Billig-Druckers anzupassen. Dickere Papiere mit einer Grammatur von 240 g/m² führen wir zwar auch, raten aber aufgrund eines höheren Verschleißes der Belichtungstrommeln/Tonerkartuschen von der Verarbeitung dieser Papiere mit dem Laserdrucker dringend ab.

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Färbung

Im Trauerbereich stehen auch heute noch gebrochene (gedeckte) Weißtöne für klassische Eleganz. Handgestrichene Trauerpapiere bzw. Papiere mit schwarzem Druck (Kreuz, abgesetzter Rand ...) wirken in diesem Farbton wesentlich wärmer und dem Anlass entsprechend passender.

Moderne und zudem farbige Trauermotive kommen je nach Motiv auf hochweißem oder cremeweißen Papier sehr gut zur Geltung. Wir haben uns deshalb bemüht die Farbe des Papiers harmonisch mit dem Druck/Motiv abzustimmen.

Die klassischen und sehr hochwertigen Papiere (wie u.a. Bütten) werden bei uns mit dem Farbton "edel-weiß" bezeichnet, die modernen und kontrastreichen Produkte sind auf "hochweißem" Papier aufgebaut und das "cremeweiße" Papier harmoniert optimal mit unseren stimmungsvollen Motivserien.

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